Mai 13, 2021

Studie zu Corona-Maßnahmen 2020: Ladenschließungen hatten geringen Effekt, Masken einen großen

20.04.2021 – 11:20 Universität Kassel
Studie zu Corona-Maßnahmen 2020: Ladenschließungen hatten geringen Effekt, Masken einen großen

Eine statistische Studie der Universität Kassel hat die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Covid-19-Eindämmung in der ersten Welle 2020 untersucht. Ergebnis: Die Schließung von Restaurants und Geschäften im Frühjahr hatte nur einen geringen Effekt, die Masken-Pflicht und die Kontaktbeschränkungen hingegen waren sehr wirkungsvoll. Ermöglicht hat die Untersuchung der sonst oft gescholtene föderale „Flickenteppich“.

https://www.presseportal.de/pm/127936/4893636

LINK zur Studie auf dem Preprint-Server (Peer-Review-Prozess hat inzwischen stattgefunden): https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.15.20248173v2

https://doi.org/10.1101/2020.12.15.20248173

Studie: Masken verringern Corona-Infektionsrisiko um 45 Prozent

Jena führte als erste Stadt in Deutschland Masken gegen Corona ein. Anhand dieser Daten untersuchten Forscher, wie sehr diese Maßnahme vor Corona-Infektionen schützt
Ein Mund-Nasen-Schutz verringert das Corona-Infektionsrisiko einer Studie zufolge um fast die Hälfte – um durchschnittlich rund 45 Prozent. „Das sind 55 statt 100 Neuinfektionen“, sagte der Mainzer Ökonom Klaus Wälde, einer der Autoren der in der Fachzeitschrift „PNAS“ veröffentlichten Studie, der Deutschen Presse-Agentur. „Oder noch anschaulicher: Statt 20 000 Neuinfektionen am Tag hätten wir ohne Masken rund 38 000.“ Sein Fazit: „Jeder sollte Masken tragen, um sich und andere vor Infektionen zu schützen.“

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